Erstmals stand eine Herbstwanderung auf dem Programm und zwar am 20. September 2025.

Jura-Survival-Trip: Von Gipfelweinen und gefährlichen Bestien

Am Samstag um 08:00 Uhr fiel der Startschuss – die Truppe war (einigermassen) wach und bereit für das Abenteuer. Die Bahn chauffierte uns gemütlich am Bielersee entlang nach La Neuville, wo wir bei einem schnellen Frühstück an der See-Promenade noch so taten, als wären wir harmlose Touristen.

Doch dann ging’s ans Eingemachte: Das Postauto quälte sich die Kurven hoch, bis wir eine Stunde später den Thron des Juras bestiegen hatten. Zur Belohnung gab es erst mal einen Gipfelwein (isotonisch, versteht sich!), um die Nerven für das Kommende zu stählen.

Die Chronik des Genusses:

  • Etappe 1: Nach läppischen 30 Minuten die erste taktische Pause in der Métairie du Milieu.
  • Die Mission: Insgesamt fünf weitere Stopps sollten folgen – man will ja nicht dehydrieren.
  • Underground-Shopping: In der Métairie Pierre Feu sind wir in die tiefsten Kellergewölbe abgestiegen. Beutezug: Sensationelle Rauchwürste und ein Gruyère, der so alt war, dass er uns fast schon mit Vornamen begrüsste.

Überleben im Dickicht

Nach einem fünfstündigen, „leicht“ herausfordernden Abstieg haben wir es tatsächlich geschafft: Alle Knochen heil und die Laune im Hoch. Den Abend haben wir standesgemäss am Grill zelebriert, während die Flammen unsere müden Gesichter wärmten.

In der Horizontalen liessen wir dann das Erlebte Revue passieren: Die anspruchsvollen Pfade, die mutmasslich tödlichen Bestien am Wegrand, die penetranten Kellner und natürlich die hübschen Bäuerinnen, die unseren Weg kreuzten.

[Bericht: R.S. aus B.]

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch – nur viel lustiger!